MPZ-Aktuell

Flüchtlingskinder und Kinder mit Migrationshintergrund treffen beim MPZ-Projekttag in der FC Bayern Erlebniswelt auf "Brazzo".

Am 19. März 2015 fand zum dritten Mal ein Projekttag des MPZ für Übergangsklassen in der FC Bayern Erlebniswelt statt. Rund 120 Kinder mit Flüchtlings- bzw. Migrationshintergrund, die in Übergangsklassen auf ihre weitere schulische Laufbahn vorbereitet werden, nahmen daran teil. Neben der deutschen Sprache standen Themen wie Toleranz und Teamgeist im Mittelpunkt. Staatssekretär Georg Eisenreich, Bayern-Legende Hasan „Brazzo“ Salihamidžić, Andreas Jung, Vorstand der FC Bayern München AG, und Dr. Josef Kirmeier, Leiter des MPZ, überzeugten sich von dem Angebot. Seit 2011 kooperieren das MPZ und die

FC Bayern Erlebniswelt, um die dortigen Vermittlungsangebote zu verbessern und auszubauen.

Die Pressemeldung finden Sie hier.

Vielfalt entdecken - mit dem MPZ gegen Fremdenfeindlichkeit

Vieles, was wir für typisch münchnerisch, typisch bayerisch oder typisch deutsch halten, ist in Wirklichkeit oft von sehr weit her gekommen, fand Eingang in das Leben der Menschen hier und wurde zum festen und unverzichtbaren Teil unserer Identität. Gerade in der jetzigen Zeit ist es notwendig, diese Zusammenhänge bewusst zu machen und dafür einzutreten, dass München, Bayern und Deutschland offen bleiben für kulturelle Vielfalt und ein faires und von gegenseitigem Verständnis geprägtes Miteinander. Mit seiner Aktion "Vielfalt entdecken - mit dem MPZ gegen Fremdenfeindlichkeit" bietet das MPZ bis zum Ende des Schuljahres 2014/2015 kostenfreie Führungen für Schulklassen an, die gezielt auf Aspekte der Vielfalt unserer Kultur und Gesellschaft eingehen.

Mehr Informationen zu unserer Aktion und die in der Aktion angebotenen Führungen finden Sie hier.

 

Foto: Die Theatinerkirche am Odeonsplatz, ein Werk von Agostino Barelli un dEnrico Zuccali. Die Außenfassade gestaltete François Cuvilliés.

Foto: pitopia (Andreas Zeilinger, München)

Die MPZ-Angebote 2015 im Internet und als Download: Freizeit im Museum

Ob Familien- und Ferienaktionen in verschiedenen Münchner Museen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche oder Führungen für Erwachsene - das Programm "Freizeit im Museum" hält abwechslungsreiche Angebote für jedes Alter bereit. Den aktuellen Folder können Sie als pdf herunterladen (Download 600 KB). Oder Sie informieren sich direkt auf der Homepage des MPZ unter Freizeit im Museum.

Neuerscheinung: Museumspädagogik. Ein Handbuch

Wie wird ein Museumsbesuch zum Erlebnis? Diese Frage stellt sich von der Planung bis zur Durchführung einer solchen Veranstaltung immer wieder aufs Neue. Voraussetzung für erfolgreiche Vermittlungsarbeit ist, dass sie auf mehreren Ebenen gut vorbereitet ist. Das Handbuch „Museumspädagogik“, erschienen in Zusammenarbeit mit dem renommierten Wochenschau Verlag, gibt nicht nur wertvolle Tipps für die Planungsphase, sondern auch weitreichende Anregungen für die Arbeit mit verschiedensten Zielgruppen.

Das Buch richtet sich an alle, die als Lehrkräfte, pädagogisches Fachpersonal oder Erwachsenenbildner, als Freiberufler oder Museumsmitarbeiter bzw. -leiter Vermittlungsarbeit in Museen leisten und sich über die vielfältigen Aspekte der Museumspädagogik informieren wollen. Dies können Einsteiger sein, die erstmals derartige Aufgaben übernehmen, oder Profis, die Anregungen in der beruflichen Routine suchen. Neben Hintergrundinformationen über den Bildungsauftrag von Museen oder Entwicklungen und Tendenzen in der Museumspädagogik werden konkrete Methoden erklärt und praktische Hilfen gegeben.

 

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Neuerscheinung: "Arisierung" - Eine Spurensuche in München

Hinter dem Begriff „Arisierung“ steht die allmähliche und zunehmend gewalttätige Verdrängung jüdischer Bürgerinnen und Bürger aus dem Geschäfts-, Berufs- und gesellschaftlichen Leben während des Nationalsozialismus. Sie war eine der zahlreichen Maßnahmen nationalsozialistischer Politik gegen die jüdische Bevölkerung, die schließlich in die Vernichtung mündete. In der Münchner Innenstadt gibt es zahlreiche Orte, die mit der „Arisierung“ in Verbindung stehen. Auf drei Rundgängen führt die vorliegende „Spurensuche“ Jugendliche sowohl zu Opfer- als auch zu Täterorten in der Stadt und informiert über die Vorgänge in der damaligen Zeit und über das Schicksal der Betroffenen. Zur Vertiefung bietet sie veranschaulichendes Bildmaterial und Dokumente, die die Hintergründe beleuchten. Durch gezielte Fragestellungen regt sie zum weiteren Nachdenken an und ermöglicht Jugendlichen so die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema.

 

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